Twelve Moons
Twelve Moons 2016Pastell auf Photographiejeweils 15.75″ x 15.75″ / 40 […]
Traditionell wird Dunkelheit als Leere mit der Entblößung und Zerbrechlichkeit des menschlichen Körpers in Verbindung gebracht. Mit den geschaffenen Werken biete ich die Dunkelheit als „Komfortzone“, als Raum für Kontemplation. Angefangen mit verwandelten Objekten (The Originality of A Moment), fuhr ich mit dem menschlichen Porträt (Ginnungagap/Yawning Void) fort. Hier weiß der Betrachter nicht, ob die Dargestellten vor Schmerz oder Erleichterung zerrissen sind. Ich schuf Stücke mit immer meditativerem Charakter, indem ich zunächst den Zyklus eines Mondjahres in diese Serie einfügte. Von hier aus erforschte ich die archaische Natur und Einfachheit des menschlichen Körpers, basierend auf der Ausführung einfachster physischer Bewegungen der Wirbelsäule (Lebenslinien) und der Gelenke (Homo Mobilis), alles wesentliche Grundlagen für unsere „Funktionalität“. Gleichzeitig arbeitete ich mit dem Raum, der uns umgibt, mit demselben Minimalismus. Der Vorstellung von Bewegung als Energie folgend, erforsche ich die „äußere“ Welt unter diesem Aspekt und suche nach visuellen Artefakten, die Licht und Energie symbolisieren. Wir sind durch die Energie der Sonne, die sich im Mondlicht widerspiegelt, mit der Natur verbunden, während wir für Produktion, Verbindung und Kommunikation künstliche Energie erzeugen, die durch Festnetzleitungen und Kabel visualisiert wird. Diese Verflechtung wird in Interdependenz visualisiert.
Towards Perfection 2016video01:15 min. licht – energie – vergangenheit –
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Lifelines (Lebenslinien) 2012/201404:43 min. Performance: Elisabeth AjtaySound: Alexander Wehner Lebenslinien/Lifelines,
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Installation View at SOHO Photo, New York City, 2021 Installation
Ginnungagap (Yawning Void) / Zyklen Read More »
The Originality of A Moment (Die Ursprünglichkeit eines Augenblicks) 2009Archival
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