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Elisabeth Ajtay wuchs in Ost- und Westeuropa auf, hinter dem Eisernen Vorhang und dann auf der anderen Seite.  Sie begann ihre formale Ausbildung in Budapest, Ungarn, wo sie bei Tamás Kopasz und anderen zeitgenössischen ungarischen Künstlern Tanz, Malerei, Zeichnung, Schmuckherstellung, Grafikdesign und Fotografie studierte. Elisabeth Ajtay erhielt ein Diplom in Kommunikationsdesign von der Fachhochschule Dortmund in Dortmund, Deutschland, und einen MFA vom San Francisco Art Institute in San Francisco CA, USA.

Elisabeth Ajtay arbeitet hauptsächlich im Bereich der Fotografie. Wiederkehrende Themen in ihrer Arbeit sind die der Heimat und Zugehörigkeit, sprachpsychologische Aspekte der zeitgenössischen westlichen Kultur; wie Veränderungen, die durch Kräfte außerhalb unserer Kontrolle verursacht werden, vom Menschen gemacht oder natürlich, unsere sozialen Strukturen, individuelle und/oder kollektive emotionale Zustände und die menschliche Seele beeinflussen. Ihre facettenreiche, genrefreie Praxis spiegelt ihr Leben als Nomadin wider, in dem sie in zwei verschiedenen Systemen aufgewachsen ist und sich fortwährend zwischen ihnen bewegte. Wandel, der im Kern aller Ihrer Arbeiten steckt und der beständigste Aspekt des Lebens, ist erzeugt Fragen rund um Themen wie Verlust, das Unbekannte und den Tod.

Kunst und Leben als eine Einheit werden zu einem fließenden Prozess, der Elisabeth Ajtay dazu bringt, an mehreren Projekten gleichzeitig zu arbeiten.  Sie bewegt sich zwischen Themen und Werkgruppen, die sich visuell zu widersprechen scheinen, doch handelt es sich dabei lediglich um unterschiedliche Annäherungen an dieselben Themen aus alternativen Perspektiven. Jedes Werk ist ein Schritt zu einem anderen. Das Konzept sowie ihr aktueller physischer Standort bestimmen das Medium und die verwendeten Materialien. Ajtay bezeichnet sich selbst als “transnational” um damit sich über die  Kategorisierungen hinsichtlich Rasse und Nationalität hinwegzusetzen.

Ajtays Arbeiten befinden sich in zahlreichen Privatsammlungen. Sie hat in ganz Europa und in den USA ausgestellt, unter anderem bei inSPIRACJE und dem Art Moves Festival in Polen, an den Goethe-Instituten in Marokko, Prag, New York und Frankreich sowie bei Don Soker Contemporary Art in San Francisco. Zu den Museumsausstellungen gehören das MKK – Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, Deutschland, und Blue Star Contemporary in San Antonio, Texas. Sie hat eine lobende Erwähnung beim PX3-Prix de la Photographie Paris, Frankreich, erhalten. Sie wurde von der San Francisco Arts Commission in den Prequalified Artist Pool aufgenommen und erhielt eine Residency im 3rd Street Studio Programs des San Francisco Art Institute. Kürzlich erhielt sie ein Stipendium als Künstlerin im BANFF Center for Arts and Culture in Kanada und im Vermont Studio Center. Außerdem erhielt sie zwei ehrenvolle Erwähnungen bei den International Photography Awards, eine davon für ihr Werk Dialog (Dialogue).

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